Richter und Staatsanwälte diskutieren „programmiertes Recht“

Berlin. Der Richter- und Staatsanwaltstag 2020 wird sich unter dem Titel „Programmiertes Recht – absolute Gerechtigkeit?“ vor allem mit dem Themenfeld des digitalen Umbruchs beschäftigen. Neben dem elektronischen Rechtsverkehr spielen Legal Tech, Künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen auf das Richterbild eine Rolle. Auch die Funktion des Rechts sowie verfassungsrechtliche und berufsethische Aspekte werden diskutiert. 

Beim RiStA-Tag wird es zudem darum gehen, die essenzielle Bedeutung des Rechtsstaates für die Demokratie gerade vor dem Hintergrund einer Erosion des Rechtsstaats in anderen Ländern Europas herauszustellen. Anhand konkreter Beispiele aus EU-Ländern sollen den Teilnehmern die Risiken für jeden Einzelnen aufgezeigt werden, die bei einem Rückbau des Rechtsstaates drohen.